Katholische Pfarrkirche Hallstatt

Maria am Berg

 

Wirkmächtig steht der Baukörper der katholischen Pfarrkirche Hallstatt auf einem schmalen Felsband über dem Hallstättersee. Um ausreichenden Platz zu schaffen und das Baumaterial gleich an Ort und Stelle zu gewinnen diente die Bergflanke als Steinbruch. Vor der gegenüberliegenden Steilstufe zum Hallstättersee hin bildet eine mächtige Stützmauer den Sockel für das Bauwerk. Terrassenartig umschließt der Friedhof den als Maria-Hilf Kirche konsekrierten Bau, der ab 1320 gesichert nachgewiesen werden kann. Von einem Vorläuferbau aus dem 12. Jahrhundert sind noch Teile erhalten.

 

Am Baukörper ist die Baugeschichte in ihrer ganzen Tiefe ablesbar. Der romanische Turmkörper wird von einem barocken Mansarddach abgeschlossen, das des Stil nach dem großen Brand von 1750 widerspiegelt. Der quadradisch angelegte, zweischiffige Innenraum der gotischen Hallenkirche, repräsentiert die Dualität der salzproduzierenden Gesellschaft: Knappen und Bürger beteten parallel zu gleichrangigen Altären.